Wir leben gesünder und besser ohne Zucker, Süßigkeiten, Kartoffeln und Getreide: ohne Kuchen und Brot. Stärkehaltige Nahrungsmittel führen zu vielfältigen Funktionsstörungen und Krankheiten. Wenn man seine Nahrung umstellt, ist manches noch zu retten. 1960 begann Dr. Wolfgang Lutz damit, seinen Patienten ein „Leben ohne Brot“ nahezulegen. Seine Erfahrungen und Erfolge sind im gleichnamigen Buch nachzulesen. Leben ohne Brot – ohne oder mit sehr wenigen Stärke-Kohlenhydraten – wirkt sich heilsam auf folgende Symptome und/oder Krankheitsbilder aus:
- Depression – Diabetes – Gichtgefahr
- Hautkrankheiten – Haarausfall – brüchige Nägel
- Arteriosklerose – Bluthochdruck
- Fettstoffwechselstörungen – Übergewicht
- Leberschwäche und Übersäuerung des Gewebes
- Schlafstörungen – Schilddrüsenstörungen
- Rheumatische Beschwerden – Fibromyalgie
- Schmerzen – Stressanfälligkeit
Stärke ist eine komplexe Form von Zucker und wird im Körper immer in Zucker (Glucose) zerlegt. Diese fördert unbemerkte zelluläre Entzündungen, die, je nach Veranlagung, die obigen und noch einige andere Krankheiten nach sich ziehen. All diese kranken Entwicklungen sind schleichend. Solange es sich nur um Funktionsstörungen handelt, fühlen wir uns nicht gut, haben Befindlichkeitsstörungen, aber medizinisch sind kaum klare Diagnosen zu stellen. Dann wird oft abwertend geäußert: „Psychosomatisch“ oder „Alles psychisch“ – das ist menschenunwürdig.
Wenn eine (richtige) Diagnose gestellt werden kann, ist der Schaden schon so groß, dass man ihn messen und benennen kann. Trotzdem kann es auch dann noch helfen, Lebensweise und Ernährung schrittweise zu verändern. Doch je nachdem, welche Erkrankung vorliegt, muss das vorsichtig getan werden. Eine Begleitung durch erfahrene Berater ist dabei zu empfehlen.
Schnelle Umstellung der Ernährung
Bei Depression – Diabetes – Gichtgefahr hilft eine konsequente Umstellung relativ schnell und deutlich spürbar. Wer noch nicht krank ist, sondern nur ein paar Kilo abnehmen will, der ist mit einer schnellen Umstellung auch gut beraten. Blutdruck und Blutwerte verändern sich bei diesem Personenkreis innerhalb weniger Monate sehr positiv. Blutfette und Blutzucker normalisieren sich und die Leberwerte wandern nach unten – das ist meistens die richtige Richtung.
Langsame Umstellung der Ernährung
Bei entzündlichen Krankheiten (auch bei nur vermuteten) muss man langsam und vorsichtig umstellen. Die Vorschädigungen in den Zellen kann schon so groß sein, dass sie über-reagieren. Deswegen ist eine allmähliche Reduzierung (mit abends beginnen) der Stärke über mehrere Wochen angesagt. Sonst kann es Schübe oder schmerzhafte Nebenwirkungen geben. Auch bei allen Herz-Kreislaufkrankheiten darf man nur langsam und schrittweise die Menge der Stärke reduzieren.
Individuelle Umstellung
Es kommt also immer auf den individuellen Fall an. Die Veränderungen sollen auf sanfte und Weise zu mehr Gleichgewicht führen. Deswegen beginnt eine gute Beratung mit einer persönlichen Bestandsaufnahme im Gespräch, wo Vorerkrankungen und Befindlichkeitsstörungen erfasst werden. Außerdem ist eine umfangreiche Stoffwechsel-Blutanalyse unabdingbar.
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