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Grundregeln für eine gesunde Ernährung
Es gibt gute Gründe für diese Regeln, die durch wissenschaftliche Studien mehrfach und sicher belegt sind. Es sind noch viele andere Regeln in Umlauf, weil sich falsche Erkenntnisse lange halten. Außerdem will weder die Nahrungsmittel- noch die Genussmittel- noch die Pharma-Industrie, dass wir gesund leben! Wenn wir Ungesundes kaufen, viel und oft essen, krank werden - dann verdienen sie alle vielfach an jedem von uns! Wir sollten überlegen, ob es sich lohnt, heute bewusst zu genießen, um länger gesund zu bleiben, um schmerzarm und fit älter zu werden. - Die folgenden Regeln sind auch für Kinder geeignet!
Regelmäßig drei Mahlzeiten am Tag
nicht mehr oder weniger, nichts zwischendurch essen. Wer gleichmäßig über den Tag verteilt genug Energie haben will, muss regelmäßig essen. Das geschieht durch drei ausgewogene Mahlzeiten. Wer eine ausfallen lässt und statt dessen zwischendurch isst, sollte sich nicht wundern, wenn seine Energie rauf und runter geht. Das hängt - unter anderem - auch mit einem unausgewogenen Blutzuckerspiegel zusammen.
Zwischen den Mahlzeiten mindestens 5 Stunden Pause
Der Stoffwechsel braucht ausreichend Zeit, um die Nahrung richtig zu verdauen. Die lange Pause hilft dem Körper, das Aufgenommene voll auszunutzen. Sobald man zwischendurch etwas isst, bringt man die Verdauung aus ihrem Rhythmus. Es entstehen Heißhunger - Attacken, Völlegefühl, Müdigkeit, Unwohlsein. Die Schlackenbildung erhöht sich durch Zwischenmahlzeiten enorm.
Nach 21 Uhr nichts mehr essen
In der Nacht braucht der Körper eine lange Pause, weil dann der Fettstoffwechsel am besten funktioniert. Deswegen können die Abendmahlzeiten die reichhaltigsten sein. Fette Speisen -besonders fetter Fisch - werden am besten abends vertragen! Das gute Fett der Fische kommt abends voll zum Tragen. - Außerdem wird in der Nacht auch körpereigenes Fett besonders gut abgebaut. Wenn 1 g Körperfett abgebaut wird, entstehen dabei 9 g Wasser, die ausgeschieden werden. Mit einem Gramm Fett verliert man also bestenfalls 10 g Körpergewicht!
Gemüse fettfrei dünsten
Das Fett, das unser Körper braucht, um Vitamine aufschließen zu können, ist im Eiweißanteil der Nahrung enthalten. Auch Magerquark enthält Fett, ebenso wie Bohnen oder Linsen, Soja oder Fleisch, Fisch, Käse usw. Und wenn wir ausnahmsweise doch mal etwas Fett wollen, sollten wir nur sehr gutes und sehr wenig nach dem Kochen zufügen. - Rohes Gemüse ist zwar empfehlenswert, aber nicht jeder verträgt es. Ein kranker oder gestresster Darm kommt mit gegartem Gemüse besser zurecht, weil es sozusagen "vorverdaut" ist. Das muss jeder vorsichtig austesten. Gründliches Kauen ist bei aller Nahrung dringend erforderlich!
Viel stilles Wasser trinken
Nur 3 Tassen Kaffee (schwarz, ungesüßt) oder 3 Tassen Tee (schwarz, grün, Rotbusch) pro Tag, ungesüßt, ohne Milch. Alle Kräutertees regen den Appetit an und sollten deswegen auf besondere Situationen - z. B. als Heiltees bei Erkältungen - beschränkt werden. Wer sie dauernd trinkt, verhindert eine heilende Wirkung im Krankheitsfall. Die Inhaltsstoffe der Kräuter sind nicht alle nur gesund! Kräutertees sind natürliche Arzneimittel und sollten als solche benutzt werden! Wasser kann man auch warm oder heiß trinken. Wer friert, möchte etwas Warmes oder Heißes trinken. Man kann stilles Wasser mit etwas Salz aufpeppen. So nimmt der Körper die Flüssigkeit besser an. Außerdem sind 5 g Salz - das ist etwa 1 Teelöffel - pro Tag notwendig, damit der Kreislauf gut funktioniert. In seltenen Fällen kann man sich eine heiße Gemüsebrühe zubereiten, die bringt den Kreislauf in Schwung.
Heißhunger
Was mir Heißhunger macht, ist für mich unverträglich! Heißhunger ist ein Signal, dass meinem Organismus etwas fehlt, was er dringend braucht. Er zeigt gleichzeitig die Nahrungsmittel an, die mir nicht bekommen, die mich hungrig lassen und nicht sättigen! Deswegen sollte man diese Nahrungsmittel - ähnlich wie bei jeder Sucht - meiden!
Zusammenfassung
Bei dieser Ernährung bekommt man 3 Portionen Obst, 2 - 3 Portionen Gemüse / Salat, 3 Portionen Eiweiß und nach Bedarf (nach Hungergefühl zu den Mahlzeiten) Roggenbrot, Haferflocken, selten und wenig Nüsse, Sonnenblumen oder Kürbiskerne; wenig gutes Öl.
Auf diese Weise bekommt der Körper alles, was er braucht, um optimal zu funktionieren.
Was mir wirklich gut tut, macht mich ausdauernd satt und zufrieden!
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