Gärtnern verbindet

Ein kleiner halbschattiger Garten an unserem Reihenhaus war mir schon bald nicht mehr genug. Deswegen pflege ich mit meinen Nachbarn gemeinsam auch die öffentlichen Beete vor unseren Häusern. So kommen wir gärtnernden Menschen ins Gespräch über dies und das, tauschen Erfahrungen und Ableger aus. Wir besuchen unsere Gärten und freuen uns an Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

 

Seit 2007 habe ich einen zweiten Garten nur 300 m weiter. Dieser große sonnendurchflutete Garten bietet ganz anderen Pflanzen optimale Lichtverhältnisse. Seitdem ich eine zwei Meter hohe Hecke rigoros entfernt habe, kann jeder hereinschauen. Und so entwickelt sich manches nette Gespräch. Aber noch wichtiger ist für mich, dass Vorübergehende viele blühende Pflanzen übers Jahr sehen und sich an so manches erinnern, was sie vergessen hatten.

 

Meine beiden Gärten sind "wild", denn bei mir darf das meiste so wachsen, wie es möchte. Trotzdem sorge auch ich für Ordnung - aber nur ganz vorsichtig. Denn in meinen beiden Gärten finden viele kleine Tiere Unterschlupf. Wenn sich von den lichtscheuen Tieren mal eines sehen lässt, freut es mich besonders. 

 

Die nächsten Fotos zeigen meinen Reihenhausgarten

Gärtnern ist meine Freude

Es gibt in meinem kleinen Reihenhaus Garten für mich immer wieder etwas zu entdecken, zu ernten und zu betrachten, so dass einen Spaziergang durch den Garten für mich immer wie ein kleines Stück Urlaub ist. Das bleibt auch so, wenn ich mich zwischendurch oft bücke, um etwas zu pflücken oder auch zu entfernen.

 

Die Verbundenheit mit der Erde, die Bewegung im Garten an der frischen Luft, die Beschäftigung mit den Pflanzen - all das erdet mich, entspannt mich und tut mir gut. Das gilt auch dann, wenn ich mal zwei Stunden so intensiv im Garten arbeite, dass ich in Schweiß gebadet bin.

 

Während ich im Garten bin und auch noch eine ganze Zeit danach bin ich rundum glücklich und zufrieden. Diese Zeit der inneren Erholung möchte ich nicht missen.

 

Die nächsten Fotos zeigen meinen Bauerngarten.