Boden - Pflanzen - Tiere

Ein natürlich gepflegter Boden bringt gesunde und starke Pflanzen hervor. Wenn viele unterschiedliche Pflanzen auf kleinem Raum gemeinsam wachsen dürfen, bilden sie stabile Lebens-Gemeinschaften. Fern von jeder Monokultur - Rasen oder Rosenbeete - finden eine Vielzahl von heimischen Pfllanzen Lebensraum. Diesen teilen sie selbstverständlich mit den Tieren, die von alleine einwandern, sobald die Umgebungsbedingen für sie passend sind.

Natürlich finden sich durch das ganze Jahr die unterschiedlichsten Vögel ein, die zum Teil auch hier brüten. Meisen, Spatzen, Amseln und Tauben gehören zu den Dauergästen. Auch Buchfinken, Rotkehlchen und Zaunkönige kommen zu Besuch. Bunte Distelfinken ernten in Scharen die kleinen Samen der alten Hemlocktanne. Der Kleiber liebt den dicken Stamm des Mammutbaums ebenso wie das Eichhörnchen.


Weil ich meinen Garten in Ruhe wachsen lasse, finden viele kleine Tiere zwischen Stauden und Kräutern Lebensräume. Nicht nur Regenwürmer und Marienkäfer sondern auch Igel und Mäuse gehören zu den Mitbewohnern.

 

In meinem kleinen Garten befindet sich ein winziger Teich. Pflanzen und Posthornschnecken habe ich selbst eingesetzt. Ohne mein Zutun gibt es inzwischen Frösche und Lurche, Libellen und viele andere Tiere im Teich.
Wenn ich die Tiere in meinem Garten beobachte fühle ich mich bereichert. Ich bin dankbar für all die Wunder, die mir mein kleiner Garten ständig bietet.

 

Leichte Gartenpflege

Ich pflege meinen Gartenboden seit 1994 das ganze Jahr mit Flächenkompost. So ist der Boden permanent bedeckt (Permakultur). Entweder bedecke ich ihn mit Küchen- oder Gartenabfällen oder mit Laub. So entstand mit den Jahren eine immer stabilere Humusschicht. Außerdem ist der Boden auch durch eine dichte Bepflanzung die meiste Zeit des Jahres bedeckt, so dass er weder von Wind, Frost, Regen noch von Sonne ausgelaugt wird.  Da gibt es selten was zu hacken oder zu graben, statt dessen kann ich viele Monate Kräuter, Blüten und Beeren ernten.
 

Zerkleinerte Holzkohle in den Beeten sorgt für eine ausdauernde Humusbildung (Terra Preta). Außerdem bekommt mein Garten zweimal jährlich eine Dusche mit EM – Effektiven Mikroorganismen. So halte ich Schädlinge einigermaßen in Schach. Ich benutze keine chemischen Dünger und keine Gifte.

 

Ein Spaziergang durch den Garten ist für mich wie ein kleines Stück Urlaub.In meinem kleinen Gartenparadies kann man Abtauchen in eine andere Welt, in der viele Vögel, Bienen und Hummeln, Schmetterlinge, Libellen und eine Kröte ihr Zuhause haben.