Getreide und Obst

Wenig Brot und wenig Obst

„Kohlenhydrate sind im Gegensatz zu Fetten und Eiweißen nicht essenziell, also (nicht) lebensnotwendig für uns.“ Martina Sieber-Mahler: Kursbuch Stoffwechsel, Seite 53

Wir leben gesünder ohne Zucker, Süßigkeiten, Kartoffeln und Getreide. Stärkehaltige Nahrungsmittel führen zu vielfältigen Funktionsstörungen und Krankheiten. 1960 begann Dr. Wolfgang Lutz, seinen Patienten ein „Leben ohne Brot“ nahezulegen. Seine Erfahrungen und Erfolge sind im gleichnamigen Buch nachzulesen.

Leben ohne oder mit sehr wenigen Kohlenhydraten aus Stärke wirkt sich heilsam auf folgende Symptome und Krankheitsbilder aus:

  • Depression – Diabetes – Gichtgefahr
  • Hautkrankheiten – Haarausfall – brüchige Nägel
  • Arteriosklerose – Bluthochdruck
  • Fettstoffwechselstörungen – Übergewicht
  • Leberschwäche und Übersäuerung des Gewebes
  • Schlafstörungen – Schilddrüsenstörungen
  • Rheumatische Beschwerden – Fibromyalgie
  • Schmerzen – Stressanfälligkeit

Stärke ist eine komplexe Form von Zucker und wird im Körper immer in Zucker (Glucose) zerlegt. Diese fördert unbemerkte zelluläre Entzündungen, die je nach Veranlagung, die obigen und noch andere Krankheiten auslösen. Dies geschieht schleichend. Anfangs entstehen Befindlichkeitsstörungen, wir fühlen uns nicht gut, haben aber medizinisch sind kaum klare Diagnosen. Häufig werden diese Beschwerden als "nur psychisch" angesehen.

 

Eine Diagnose kann erst gestellt werden, wenn der der Schaden schon so groß ist, dass man ihn messen und benennen kann. Auch in diesem Stadium verbessert eine Veränderung der Ernährung das Wohlbefinden. Je nachdem, welche Erkrankung vorliegt, müssen bestimmte Zusammenhänge berücksichtigt werden. Deshalb sollte man seine Ernährung behutsam umstellen und von einer erfahrenen Beraterin begleitet werden.

 

Schnelle Umstellung der Ernährung

Wer noch nicht krank ist, sondern nur ein paar Kilo abnehmen will, der ist mit einer schnellen Umstellung gut beraten. Blutdruck und Blutwerte verändern sich bei diesem Personenkreis innerhalb weniger Monate sehr positiv. Blutfette und Blutzucker normalisieren sich ebenso wie die Leberwerte. Man bekommt neue Energie und ist ausgeglichener und belastbarer.

 

Langsame Umstellung der Ernährung

Bei entzündlichen Krankheiten (auch bei nur vermuteten) sollte man langsam und vorsichtig umstellen. Die Vorschädigungen in den Zellen können  so groß sein, dass die Zellen überreagieren. Deswegen ist eine allmähliche Reduzierung der Stärke (abends damit beginnen)  über mehrere Wochen sinnvoll. Bei zu schneller Umstellung der Nahrung kann es zu erneuten Schüben einer entzündlichen Krankheit kommen. Auch bei allen Herz- Kreislaufkrankheiten darf man nur langsam und schrittweise die Menge der Stärke reduzieren.