Gesunde Süße

Xylitol ist ein natürlich vorkommender Zucker in manchen Obst- und Gemüsesorten und in Holz. Deswegen nennt man ihn auch Birkenzucker. Wenn unsere Leber Kohlenhydrate abbaut entstehen in unserem Körper 5 bis 15 g Xylitol täglich. Deswegen kann man diesen Zucker mit Recht zu den körper-eigenen Stoffen zählen. Ebenso wie Fruchtzucker wird Xylitol unabhängig von Insulin verstoffwechselt. Xylitol (in Maßen) ist für Diabetiker besser geeignet als Fruchtzucker oder Haushaltszucker. Als Zuckeraustauschstoff wird Xylitol in der Nahrungsmittelindustrie eingesetzt und mit der Nummer E 967 gekennzeichnet.

 

Xylitol und Stoffwechsel

Xylitol sieht genau so weiß und körnig aus, wie der übliche Haushaltszucker und hat in etwa die Süße von Zucker, aber nur halb so viele Kalorien. Das Besondere ist, dass Xylitol schon im Mund mit seiner guten Wirkung beginnt. Das Kalzium der Zähne wird re-mineralisiert und schädlichen Bakterien wird der Lebensraum entzogen. Kariesbakterien gehen ein, wenn der Mund regelmäßig mit Xylitol gespült wird. So kann man Zahnfleischentzündungen vermeiden oder behandeln und die Zähne bleiben länger gesund.

 

Im Darm entfaltet Xylitol gemeinsam mit Mineralien Chelatkomplexe, an die sich Stoffwechselgifte, Schwermetalle und andere belastende Substanzen binden. So kann der Darm diese Stoffe entsorgen und es kommt nicht zu befürchteten Rückvergiftungen. Das ist auch in Fastenzeiten, bei Entschlackungskuren oder in Diätphasen gesundheitlich von besonders großer Bedeutung.

 

Im Verdauungstrakt können sich bestimmte krankmachende Bakterien nicht halten, wenn man regelmäßig mit Xylitol süßt. Aber sparsam! Wenn man beginnt mit Xylitol zu süßen, sollte man mit einer kleinen Menge regelmäßig anfangen und man kann die Menge Xylitol nach und nach steigern. So gewöhnt der Körper sich an Xylitol. Menschen, die Xylitol nicht gewohnt sind, bekommen meist Durchfall, wenn sie von heute auf morgen statt Zucker Xylitol benutzen.

 

Quelle: www.xylitquelle.de