Geschichte

Hanf ist eine uralte Nutzpflanze, die den Menschen seit langer Zeit begleitet.

 

Hanf beschattet schnell den Boden unter sich, so dass wegen Lichtmangel kein Unkraut aufkommen kann. Deswegen braucht man keine Unkraut-Vernichtungsmittel - (Herbizide).

 

Hanf vereinigt in sich viele Stoffe gegen mögliche Fressfeinde und Schädlinge. Deswegen braucht man bei seinem Anbau keine Insekten-Vernichtungsmittel (Pestizide).

 

Hanf ist deswegen gut umweltverträglich und außerdem pflegeleicht. Die Pflanze wird zu Nahrungszwecken genutzt (Hanfsamen) und die Fasern werden in der Industrie vielseitig verwendet (z.B. Hanfseile). Aber es gibt auch Stoff und Kleidung aus Hanf.

 

Aus den Hanfsamen - die botanisch kleine Nüsse sind - werden nicht nur die Hanfherzen zu Nahrungszwecken hergestellt, sondern auch das Hanföl entsteht aus den Samen.
Hanfsamen sind auch geschält äußerst haltbar. Wegen der guten Fette werden sie nicht - wie alle anderen Nüsse - ranzig. Hanf muss nicht gekühlt gelagert werden.

  • Um einen einzigen Menschen mit Getreide, Kartoffeln oder Reis zu versorgen, benötigt man zirka 5 Hektar Land.
  • Mit 1 Hektar Hanf kann man mindestens 20 Menschen versorgen und hat obendrein noch Fasern und Schäben, die vielseitig genutzt werden können.


Der Hunger in der Welt könnte mit Hanf ohne großen Aufwand bekämpft werden ...