Ungesunde Süße für die Leber

Fruchtzucker! Das hört sich richtig gesund an. Es ist ja eine Zuckerart, die in Früchten wächst – glaubte man lange. Zu einem Teil stimmt das: Jede Frucht mit einer gewissen Süße enthält natürlichen Fruchtzucker. Je süßer die Frucht ist, desto mehr Fruchtzucker enthält sie. Weil die meisten Menschen mit süßen Nahrungsmitteln leicht zu verführen sind, hat die Agrarindustrie in den letzten Jahrzehnten viele Obst- und Gemüsesorten gezüchtet, die wesentlich mehr Fruchtzucker enthalten als früher.

 

Fruchtzucker - auch Fructose genannt - ist aber nicht nur der Zucker in Früchten, sondern unser Haushaltszucker besteht auch zu 50% aus Fruchtzucker (Zuckerrübe ist eine Gemüsepflanze, Zuckerrohr ist Getreide). Wenn man bedenkt, dass der jährliche Zuckerkonsum bei etwa 40 kg pro Kopf liegt, ist es schon eine ganze Menge, die unser Körper verarbeiten muss.

 

Hinzu kommt der Fruchtzucker, der aus Getreide, vorwiegend aus Mais, gewonnen wird. Unzählige Nahrungsmittel, selbst herzhafte wie Wurst und Käse, werden mit Fructose- und Glucose-Sirup gewürzt. Erfrischungsgetränke und Fruchtsäfte enthalten große Mengen an  Fruchtzucker.

 

Fructose wird auf völlig anderen Wegen verstoffwechselt als andere Zuckerarten. Die Leber braucht viele Einzelschritte, um Fructose zu verdauen. Bei einem starken Überangebot an Fructose ist die Leber überfordert. Dadurch kann sie viele andere wichtige Aufgaben nicht mehr erfüllen.

 

Gleichzeitig kann durch zu wenig Enzyme häufig ein Teil der Fructose nicht aufgenommen werden. Der Darm wird gereizt und reagiert mit Blähungen, Bauchschmerzen, Verstopfung oder Durchfall. Die Aufnahme von Nährstoffen aus dem Darm verschlechtert sich, bei einem entsprechenden Beschwerdebild.

 

Etwa 40 % der Mitteleuropäer leiden inzwischen an einer Fructose-Intoleranz. Durch eine bewusste Auswahl der Lebensmittel lässt sich all dies vermeiden.

 

Hier ein weiterführender Artikel und Tabellen zu Fructose-Intoleranz

 

Weitere Intoleranzen beschreiben wir in unserem Buch:

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Kraftquelle Ernährung: Unverträgliche Lebensmittel erkennen und meiden

Einige Regeln über gesunde Ernährung sind für alle zutreffend, wie regelmäßig essen, wenig Zucker und Alkohol zu sich nehmen, sich mit viel Gemüse, Obst und gesunden Fetten ernähren und ausreichend Wasser trinken.Damit hören die allgemeinen Empfehlungen jedoch schon auf. Was wir essen und trinken hat einen großen Anteil an unserem Wohlbefinden. 70 % aller Symptome sind durch individuelle Ernährung positiv zu beeinflussen und manchmal sogar aufzulösen.Jeder Mensch ist einmalig und seine Verdauungsmöglichkeiten sind das ebenso. Deswegen braucht jeder die für ihn richtige Nahrung. Nur die richtige Auswahl der Lebensmittel, gepaart mit einer abwechslungsreichen Ernährung, ist gesund.

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