Eiweiß

Was zuerst in den Mund kommt, bestimmt, welche Verdauungs-Enzyme aktiviert werden. Wer zuerst Eiweiß isst, wird schneller satt, bleibt länger satt und seine Energie bleibt über viele Stunden auf einem guten Level. Schon allein die Beachtung dieser Regel kann dazu führen, dass man weniger als bisher isst und deswegen abnimmt. Erst nach einem gut gekauten Bissen Eiweiß isst man Salat, Gemüse und Obst.

 

Eine Eiweißsorte pro Mahlzeit

Eiweiß soll man während der Stoffwechsel-Regulationnicht nicht mischen. Entweder isst man bei einer Mahlzeit Fleisch oder Geflügel oder Fisch oder Käse oder Milch oder Joghurt oder Ei oder Pilze oder Tofu oder Hülsenfrüchte oder Sprossen.

Eiweiß besteht aus unterschiedlichen Aminosäuren. Jede davon ist wichtig. Wenn wir unterschiedliche Eiweißarten gleichzeitig zu uns nehmen, werden nur die Aminosäuren aufgenommen, die im Überangebot da sind oder die leicht zu verdauen sind. So kann trotz guter Ernährung ein Mangel entstehen.

 

Wer zu jeder Mahlzeit nur eine Eiweißsorte isst, vermeidet Verdauungsprobleme, Schweregefühl und Blähungen usw.. Der Körper kann sich ganz auf die eine Sache einstellen und die notwendigen Enzyme bereitstellen. So wird die Nahrung gut verwertet und die Energie kann reichlich fließen.

 

Eiweiß ist der wichtigste Baustoff

Pro kg Körpergewicht braucht der Mensch zwischen 0,8 und 2 g Eiweiß täglich. Viele Menschen sparen am Eiweiß und glauben, das ist gut für die Gesundheit.

Nahrungsmittel haben im Durchschnitt 20 % Eiweiß, wenn man sich abwechslungsreich ernährt. Eiweißhaltige Lebensmittel haben einen hohen Sättigungswert: Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte, Käse und Milchprodukte, Ei, Nüsse und Samen so wie Hülsenfrüchte.

 

Um für ein Körpergewicht zwischen 70 bis 90 kg in etwa ausreichend Eiweiß zu bekommen muss man zwischen 400 und 600 g von den obigen Nahrungsmitteln essen und zwar täglich!

 

Das einzige vegetarische Lebensmittel, dass einen Anteil von 36 % Eiweiß enthält, sind geschälte Samen von Speisehanf. Dabei ist die Zusammensetzung der Aminosäuren ganz besonders wertvoll.

Fett macht nicht fett

Fett ist Baustoff für Nerven und Zellen. Fett liefert Rohstoffe für den Bau der Vitamine E – D – K – A und außerdem reichlich Energie. Fett sorgt für die richtige Temperatur im Körper. Wer Fett spart, entwickelt keine ausreichende Körperwärme.

 

Nahrungsfette werden sofort in Energie – meistens Wärme – umgewandelt und dadurch verbraucht. Nahrungs- fett wird selten zu Körperfett. Fett sättigt gut, 30 % Fett in der täglichen Nahrung ist ok, wenn die Qualität stimmt.

 

Fett ist gesund

  • Kaltgeschlagene Öle, Kokosbutter, Butter.
  • Besonders gesund ist Leinöl.
  • Nüsse und Samen sind fett und vollwertig.
  • Fettes Fleisch – Wild, Geflügel – aber nur aus artgerechter / biologischer Haltung. 
  • Fetter Fisch – aus kalten Gewässern.

Qualitativ hochwertiges Fett ist der gesündeste Geschmacksverstärker