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Sonne im Krebs - "Ich will mich fühlen!"
Es ist Sommer und die Natur ist bereit zur Empfängnis. Die Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht. Die Pflanzen haben, durch die Blüte, ihre größte Entwicklung nach außen erreicht. Jetzt folgt der innere Prozeß. Die gegensätzlichen Anteile der Blüten vereinigen sich und wandern nach innen.
Der Mensch mit der Sonne im Krebs kann von sich sagen: "Ich will aufnahmefähig sein!" oder "Ich will empfänglich sein." Dahinter versteckt sich die Angst vor allem, was von außen auf den Menschen eindringt. Der Krebsmensch weiß, dass er dieses Aufnehmen braucht und so wirkt er oft wie ein Schwamm, der alles in sich aufsaugt. Es ist für ihn lebensnotwendig, nach innen zu gehen. Bei der Befruchtung in den Pflanzen vereinigen sich männliche und weibliche Anteile miteinander. Auch der Krebs will lernen, gegensätzliche Dinge in sich zu vereinigen.
Der Sinn jeder Empfängnis ist das neue Leben, ist Wachstum und Entwicklung. Ein neues Wesen entsteht. Der Krebsmensch ist in sich verschlossen und hat Angst vor allem Neuen. Aus diesem Grund kann er lernen, das Neue immer und immer wieder aufzunehmen. Es gehört mit zur Lebensaufgabe einer Pflanze, Früchte hervorzubringen. Dazu ist die Befruchtung logische Voraussetzung.
Der Krebs hat Angst vor dem Ungewissen. Wenn er sich aufnahmebereit macht, weiß er nicht, wohin ihn das führen wird. Alles Neue macht ihm Angst. Es ist für einen Krebs harte Arbeit, empfänglich zu sein. Es kostet ihn Kraft und Energie, weiß aber, dass er es lernen kann. Seine harte Schale gibt ihm Schutz und Sicherheit, sie bietet ihm Gelegenheit, sich in sich selbst zurückzuziehen.
"Ich will empfänglich sein - auch wenn ich Angst davor habe, ich will aufnehmen und nach innen spüren. Ich will fühlen, was in mir geschieht, und ich will meine Angst vor dem Neuen dadurch überwinden."
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