Venus
Jedes Lebewesen braucht bestimmte Dinge, um leben zu können. In der Zeit des Stieres ist es, als riefe die Natur: "Ich nehme alles, was ich brauche, um zu wachsen." Das Stiersymbol zeigt uns eine große offene Schale auf einem geschlossenen Kreis. In der Schale wird alles aufgenommen, was die Pflanze zu ihrem persönlichen Wachstum braucht - aber nicht mehr.Jede materielle Form ist begrenzt. Unser Körper ist eine materielle Form. Wenn wir die Vielseitigkeit und Überfülle des materiellen Lebens nicht für uns persönlich verwirklichen, dann reagiert unser Körper mit Krankheit. Jede Krankheit, gleich welchen Ursprungs, zeigt sich an unserem Körper, wirkt sich aus in der Materie.Wir alle sind krank.
Es lohnt sich, unsere 'Form' genau zu kennen. Dadurch könnten wir bewußter für Gesundheit sorgen. Unser Körper kann eine Menge schlechter und falscher Behandlung ertragen. Doch irgendwann sind die Grenzen erreicht.
Erde hat Grenzen. Die 'Grenze' des menschlichen Körpers ist die Haut. Wenn Haut gesund entwickelt ist, hat sie keine harten Falten, ist sie weich und elastisch, ist sie schön, zart und anschmiegsam. Sie erweckt Empfindungen von Liebe und Erotik, sie läßt sich berühren oder berührt selbst.
Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und hat viele Möglichkeiten, sich negativ bewußt zu machen. Dann ist sie trocken und spröde, empfindlich und leicht verletzbar.
Stier und Venus
Zum Zeichen Stier gehört der Planet Venus. Sie ist die Göttin der Liebe und der Gärten. Ihr Weg um die Sonne ist der gleiche wie der der anderen Planeten, doch um ihre eigene Achse dreht sie sich in die entgegengesetzte Richtung. Ihr gelingt es, zwei gegenläufige Bewegungen sinnvoll miteinander zu verbinden.
Hier finden wir sogleich viele Hinweise zu jeder Venus-Störung: nehmen und loslassen oder nehmen und geben sind 'gegenläufige' Bewegungen. Der Mensch kann lernen, sie sinnvoll miteinander zu verbinden. Hierbei geht es nicht mehr nur um die körperlich materielle Ebene. Besonders die seelische Ebene kann durch eine entsprechende Therapie hilfreich unterstützt und geschult werden. Wenn der Venus-Patient im zwischenmenschlichen Bereich sinnvoll geben und nehmen lernt, werden einige seiner Scheinsymptome überflüssig und verschwinden. In dem Maße, wie er seine Bedürfnisse erkennen und befriedigen lernt, wächst sein Selbstvertrauen.
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