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Mars
Der Mars gehört zum Zeichen Widder, und er symbolisiert die nach oben strebende Energie. Er ist der Kraftplanet. Energie ist immer und überall vorhanden, im Frühling wird sie am deutlichsten sichtbar. Energie wird benötigt, damit die Pflanzen aus der Erde hervorbrechen können. Energie wird gebraucht, damit die beschützenden Hüllen um die Knospen zerstört werden können. Energie ist nötig, damit das neue Leben sich durchsetzen kann. Marsenergie ist Geburtsenergie.
Die Marskraft bringt das Leben zum Vorschein, macht es sichtbar. Energie will sich zeigen. Energie hat das Bestreben, sichtbar zu werden. Am stärksten zeigt sich Energie durch Tun. Mars symbolisiert die Kraft zur Tat. Jeder hat diese Kraft in sich und sie will gebraucht werden. Durch Gebrauchen verändert sich die Energie, aber sie verschwindet nicht. Durch Tun benutze ich Energie, dadurch bringe ich die Energie in Fluß, in Bewegung. Wenn Energie in Bewegung ist, gibt es keinen Mangel.
Wenn ich die Energie, die ich habe, nicht nutze, dann gebraucht sich die Energie selbst, dann sucht sie sich Möglichkeiten zur Bewegung. Energie strebt in die Sichtbarkeit. Wenn ich sie nicht sichtbar mache, dann macht sie sich selbst sichtbar, z.B. durch akute Krankheiten, durch Verletzungen und Entzündungen. Das sind 'Notausgänge' der Energie.
Krankheit
Alle Krankheit macht Unsichtbares sichtbar und hat von daher Mars-Charakter. Bei Mars in den Feuerzeichen kommt die Krankheit durch nicht gelebte Energie, durch unterdrückte Leidenschaft und Sexualität. Bei Mars in den Wasserzeichen kommt die Krankheit aus dem Gefühlsbereich, da werden unterdrückte und verdrängte Gefühle durch die Krankheit freigesetzt. Bei Mars in den Luftzeichen kommt die Krankheit aus dem Denkbereich, da werden zu viele Gedanken gedacht und zu wenige verwirklicht, da werden nicht gelebte Gedankenkräfte freigesetzt.Bei Mars in den Erdzeichen kommt die Krankheit aus dem falschen Umgang mit der Realität, da wird die Energie nicht zur praktischen Anwendung gebracht, da fehlt es am Verwirklichen und Umsetzen.
Mars in den Elementen
Mars in den Feuerzeichen will handeln, will tun. Es ist nicht so wichtig, was getan wird, sondern daß etwas getan wird. Die Tat hat Sinn in sich. Aber genau vor dem Tun hat der Mensch mit Mars in den Feuerzeichen Angst. Er hält sich in seinem Tun zurück, er hat soviel Angst vor der Leidenschaft und der Glut seiner Energie, daß es ihm sehr schwer fällt, sie überhaupt einzusetzen.
Mars in den Wasserzeichen will gefühlvoll gelebt werden. Die Energie soll fließend und mit Gefühl eingesetzt werden. Das Ergebnis vom Energieeinsatz kann spürbar und fühlbar sein, es muß nicht sichtbar sein. Der Mensch mit Mars in den Wasserzeichen hat Angst davor, daß seine Gefühle zu stark sein Handeln bestimmen. Aber genau das soll er lernen. Er spürt die Energie, die in seinen Gefühlen steckt. Er spürt sie, und er versucht, sie zurückzuhalten aus Angst vor Gefühlsüberschwemmungen. Mars im Krebs kann aufnahmefähig sein und will gefühlvoll handeln. "Ich bekomme Energie, wenn ich empfänglich bin und gefühlvoll handle."
Mars in den Luftzeichen, das ist luftige Energie, das ist Denkenergie. Wenn ich meine Energie einsetze, soll es mit Verstand und Überlegung geschehen. Wenn ich meine Energie eingesetzt habe, will ich die Ergebnisse erkennen und verstehen. Die Ergebnisse müssen nicht sichtbar sein, sondern verständlich und logisch. Der Mensch mit Mars in den Luftzeichen hat Angst davor, so zu handeln, wie er es versteht. Er hat Angst davor, seine Gedanken in Taten umzusetzen. Er hat Angst vor seiner Denkenergie. Er denkt so viel und so stark, daß es ihn selbst erschreckt. Seine Gedankenkraft setzt etwas in Bewegung, und vor dieser Bewegung hat er Angst.
Mars in den Erdzeichen braucht die konkrete Auseinandersetzung mit der Materie. Wenn ich meine Energie einsetze, muß ich etwas anfassen, muß ich etwas sehen. Wenn ich meine Energie eingesetzt habe, will ich konkrete und sichtbare Ergebnisse anfassen können. Der Mensch mit Mars in den Erdzeichen hat Angst davor, mit seinem Tun Dinge zu verändern, zu verwirklichen. Er hat Angst, durch sein Tun Dinge umzugestalten. Dieser Mensch hat Angst vor dem starken Kontakt, der durch das Anfassen entsteht. Er hat Angst vor der Wirklichkeit, vor seiner ureigenen Realität.
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