Logo von Astrorahel - die Internetpräsenz von Rahel Bürger-Rasquin mit vielen nützlichen Informationen, wie das Leben mehr Spass und Freude macht
Bild von Ihrer metabolic-balance®-Begleiterin Rahel Bürger-Rasquin
Rahel Bürger-Rasquin
Start
Astrologie
     Aszendent
     Aspekte
     Urwissen
     Urlaub
     Partner
     Energie
     Körper
     Karma
     Lebensziel
     Kosmos
     Jahresfeste
     Weihnachten
     6. Januar
     Sommerfeste
     Mondfeste
     Zeitzonen
     Krippe
     Kalender
     Entwicklung
     Ewigkeit
Astronomie
Astromedizin
Aszendent
Planeten
Sternzeichen

'Alle Jahre wieder ...'
Wenn etwas im Jahreslauf 'Alle Jahre wieder' geschieht, so kann es sich astronomisch und symbolisch nur um ein Geschehen handeln, das die Sonne betrifft. Nur die Sonne ist alle Jahre wieder zu einer bestimmten Zeit an einem gleichen Platz, denn in einem Jahr umkreist die Erde die Sonne einmal.

'... kommt das Christuskind '
Im Herbst erleben wir die dunkelste Zeit des Jahres. Am 21. oder 22. Dezember wird die Sonne neu geboren. Sie bringt uns winterliches Licht in die herbstliche Finsternis, schenkt uns wärmende Liebe und Hoffnung auf neues (pflanzliches) Leben. Die Sonne ist das Licht unserer Welt, nur durch sie ist das Leben auf der Erde möglich.

'... auf die Erde nieder wo wir Menschen sind'
Zur Zeit der Wintersonnenwende, wenn die Sonne ins Tierkreiszeichen Steinbock tritt, sind Sonne und Erde sich so nah wie zu keiner anderen Zeit im Jahr - das nennt man astronomisch Perihel(1). Die Sonne ist buchstäblich "auf die Erde nieder" gekommen.

'Kehrt mit seinem Segen ein in jedes Haus ...'
Die Sonne wird für jeden neu geboren. Sie läßt ihr Licht leuchten über Arme und Reiche, Gerechte und Ungerechte. Licht ist Hoffnung auf Zukunft. Deswegen wird es von allen Menschen und von der ganzen Natur verehrt, angebetet, begrüßt, gefeiert.

'geboren war zu Bethlehem'
Nun wissen wir, daß die Sonne und das Christuskind identisch sind. Warum wird das lang ersehnte Licht der Welt nicht in prächtiger königlicher Umgebung geboren? Dem ewigen Lebensspender käme doch ein glanzvoller Empfang zu! Joseph und Maria sind in die kleine Stadt Bethlehem(2) gewandert, um sich schätzen zu lassen. Es ist der Ort des Geschlechtes Davids, an dem nach den Prophezeiungen Jesajas der Messias geboren werden soll.

Was sagt uns der winterliche Himmel zu diesem unscheinbaren Ort? Vom südlichen Wendekreis aus blicken wir jetzt hoch oben am Himmel auf die sternarme Region unseres nördlichen Sternenhimmels(3). Schauen wir auf den galaktischen Südpol so ist weder ein großes Sternbild noch ein heller Einzelstern zu sehen. In dieser dunklen Umgebung wird das Licht geboren.

'... sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge(4)'
Die Sonne befindet sich am 21. Dezember am südlichsten Punkt ihrer Jahresbahn: am Wendekreis des Steinbocks(5). Deswegen ist auf der nördlichen Halbkugel der Erde jetzt Winter. Das pflanzliche Leben hat sich unter die Erde zurückgezogen. Nichts blüht und grünt. Nirgendwo sprießt das Leben sichtbar oder in Fülle.

Außerdem liegt der südliche Wendekreis geographisch an einem ärmlichen Ort. Nur das nördliche Australien und ein südlicher Teil Südamerikas wird von diesem Breitengrad berührt. Beide Bereiche sind wenig besiedelt. Der Rest der Bahn verläuft in den großen Ozeanen. Dort ist ebenfalls kaum oberirdisches Leben sichtbar. All diese Einsamkeit und Einfachheit findet sich wieder im Bild des Stalles(6).

' ... legte ihn in eine Krippe'
Doch wo findet sich die Krippe, in der das Jesuskind geboren wird? Da die Sonne am Himmel steht, muß sich auch die Krippe dort oben befinden. Das alte griechische Sternbild der beiden Esel mit der Krippe wurde später von dem Namen Krebs verdrängt(7). Heute finden wir unter dem lateinischen Namen: Praesepe (Krippe) einen offenen Sternhaufen von etwa 100 Sternen, der mit bloßem Auge als nebliges Wölkchen im Sternbild Krebs zu sehen ist. Die Krippe des Heilandes - in einem Stall mit Ochs und Esel - weist uns auf dieses Sternbild hin.

Doch was hat das Sommerzeichen Krebs bei der Geburt Jesu zu bedeuten? Die Wintersonnenwende findet doch im gegenüberliegenden Zeichen Steinbock statt? Das Wort Krippe stammt aus der indogermanischen Wortfamilie kringel(8). Das Wort Krebs(9) geht auf den gleichen Ursprung zurück.

Wir müssen uns den Tierkreis wie ein unendlich weit entferntes Bühnenbild vorstellen. Innerhalb dieses Kreises bewegen sich Sonne, Erde und Planeten. Die Erde - als Ort des Betrachters - liegt dem Zeichen der Sonne immer gegenüber. Wenn wir von der Erde aus zu Beginn des Winters die Sonne im Zeichen Steinbock sehen bedeutet das astronomisch, daß sich die Erde zum gleichen Zeitpunkt im Zeichen Krebs befindet(10). Da die Sonne der Erde nahe ist, wird das Kind auf der Erde in der Krippe geboren.

So ergibt sich allmählich ein astronomisch zu verstehender Sinn: Die Sonne neigt sich zur Wintersonnenwende ganz nahe zur Erde. Das Licht der Welt wird unscheinbar bei den Haustieren - Steinziege oder Steinbock - in einem Stall geboren. Wir finden es in eine Krippe - das Sternbild Krebs - gelegt.

'Maria und Joseph betrachten es froh'
Maria symbolisiert die Urmutter, aus der alles Leben entspringt. Joseph bedeutet: 'Er soll hinzufügen'. Er symbolisiert den Vater aller Dinge, der dafür sorgt, daß das Kind wächst. So werden die Tage ab der Wintersonnenwende täglich um einige Minuten länger.

'und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des nachts die Herde.'
Die Sterne am Himmel sind die Hirten. Sie wachen des nachts über die Erde, so wie die Sonne es am Tage tut. Doch wenn es hell wird um die Sterne, müssen sie sich 'fürchten', denn sie sind nur im Dunkeln zu sehen. Den Hirten erscheint der Engel des Herrn. Nur ihnen verkündet er die bekannten Worte: 'Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volke widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Sohn aus der Stadt Davids ...'

'sie gingen das Kindlein zu sehen und fanden es in Windeln gewickelt'
Trotz ihrer Furcht gehen die Hirten zu dem Kind. Die Sterne können dem Licht der Sonne nicht ausweichen. Als sie das Kind finden, beten sie es an. Sie erkennen seine Macht und neigen sich vor ihnen.

Sie sehen, daß es von Maria und Joseph gut behütet wird. Außerdem ist das Kind in 'Windeln'(11) gewickelt. Jetzt wendet sich die Sonne und steigt wieder aufwärts. Das Licht hat wieder einmal gesiegt!

Diesen Sieg des Lichtes feiern die Menschen seit Jahrtausenden ihrer Kultur entsprechend. Die Germanen feierten die geweihten oder heilige Nächte(12) als Mittwinternächte. Die Römer feierten zum Ende des Herbstes die Saturnalien(13). Seit christlicher Zeit hat sich das Weihnachtsfest durchgesetzt.

Der Lobgesang der Engel über dem Stall drückt aus, was Menschen immer wieder empfinden, wenn Licht und Liebe auf der Erde wachsen:

"Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!"

Über mich   |   Kontakt   |   Impressum   |   Links
Esoterische Astrologie seit 1980 - Beratung, Vorträge, Seminare
Astrorahel
Wildkräuter
Buchshop