Interessantes aus meinen Rundbriefen
Löwenzahn vermindert Luftschadstoffe
Löwenzahn ist ein Überlebenskünstler, der auch zwischen Asphalt und Pflastersteinen noch wächst und sogar zur leuchtend gelben Blüte kommt. Viele Menschen betrachten Löwenzahn als lästiges Unkraut, das es zu entfernen gilt. Doch gerade diese Pflanze hat eine positive Eigenschaft entwickelt, sofern sie an dicht befahrenen Straßen oder Plätzen steht. Löwenzahn zieht das Blei aus den Abgasen magnetisch an und lagert es in seinen Blättern ab. Damit wird das Blei aus der Luft gefiltert, gebunden und über den Kreislauf der Bodenbakterien auf natürliche Weise abgebaut. Deswegen sollte man Löwenzahn dort stehen lassen, wo er diese Eigenschaft entwickeln kann.
An geschützten Stellen in Feld und Garten - fernab vom Autoverkehr - entwickelt die alte Heilpflanze Löwenzahn all ihre Stoffwechsel aktivierenden Wirkungen. Nichts an ihr ist giftig - auch nicht der weiße Milchsaft. Löwenzahn ist als Tee oder zum Salat zu genießen und aus den Blüten lässt sich der beliebte „Löwenzahnhonig“ oder einfach Blütengelee leicht selbst zubereiten.
Eine gute Einstellung pflegen
Ich stelle mich innerlich auf positive Veränderungen ein und freue mich darauf. Ich habe mein Ziel fest im Blick! Ich nehme mir Zeit für jede Mahlzeit und kaue gut. Ich trinke viel Wasser - auch zum Essen. Ich sorge täglich für entspannende Zeiten und achte meine Leistungsgrenzen. Ich gehe spazieren und nehme mir Zeit für mich. Ich vertraue der Weisheit meines Körpers. Mit einer guten und abwechslungsreichen Ernährung gebe ich meinem Körper alles, was er braucht, um seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Ich hole mir Unterstützung und Hilfe, wann und wo immer ich sie brauche.
Alt oder Jung
Lebensalter bzw. Erneuerung von bestimmten Stoffen / Organen im Körper:
Herz, Gehirn und Augen entsprechen dem biologischen Alter nach Jahren.
- Darmschleimhaut erneuert sich alle 5 Tage Stoffwechsel
- Haut erneuert sich alle 14 Tage Stoffwechsel
- Rote Blutkörperchen erneuern sich alle 3 - 4 Monate Stoffwechsel
- Leber erneuert sich in 12 - 18 Monaten Stoffwechsel
- Knochen erneuern sich in 10 Jahren
- Muskeln brauchen mindestens 15 Jahre
- Darm erneuert sich in ca. 16 Jahre
Das macht uns alt: Alleine leben - Emotionale Belastungen - Kein Frühstück - Fast Food - Übergewicht.
Das hält uns jung: Wenig Kalorien, Obst - Gemüse - Fisch, selbst zubereitetes Essen, Lernen, Geistige Beweglichkeit, ständige Neugier, Wissbegier, moderate Veränderungen im Umfeld, Aufgaben, Gaben aktiv einsetzen, soziale Kontakte pflegen, Freundschaften, Gute Partnerschaft.
Rahels Rundbrief März 2008
Ich dulde nicht, dass jemand über etwas richtet, das mir bei der Bewältigung meiner Bedrohungen geholfen hat oder immer noch hilft.
(aus einer Talkshow im TV)
Liebe Freunde! Mir hat unter anderem das Schreiben geholfen. Papier ist wirklich geduldig und ein PC auch. Es wird nichts bewertet, nichts wird nachgefragt. Es bleibt - im wahrsten Sinne des Wortes - alles so stehen, wie man es gesagt hat. Nichts wird herausgehört oder hinein interpretiert. Das alles ist im Alltag eher selten ...
Trotzdem ist es ein langer Weg vom Schreiben zur Eigentherapie bis zum Schreiben für andere. Als ich damit vor fast dreißig Jahren begann, hat mich eine kleine Geschichte über Albert Schweizer sehr beeindruckt. Ich kann sie nur so nach erzählen, wie ich sie in Erinnerung habe:
Vor einigen Wochen hatte Albert Schweitzer seinem Verleger ein neues Manuscript gegeben. Nun trifft er ihn zufällig in der Stadt und fragt: „Na, wie ist das Manuscript?“
Darauf der Verleger: „Es ist gut.“ „Kann es die Waschfrau verstehen? Es ist nur gut, wenn die Waschfrau es verstehen kann!“
Mir ist dieser Ausspruch immer im Gedächtnis und es ist mein Anliegen, so zu schreiben, dass es einfach zu verstehen ist. Aber der Weg dahin ist unglaublich kompliziert und erfordert Geduld und Durchhaltevermögen, denn immer wieder muss etwas so umformuliert werden, dass es wirklich einfach, logisch, klar und schlüssig ist.
Bei meinem Depressions-Buch, das ich heute druckfrisch in der Hand halte, habe ich mich besonders um Klarheit bemüht. Da mich diese Krankheit über die Hälfte meines Lebens persönlich begleitet hat und außerdem vielen Menschen um mich herum widerfahren ist, hängt mein Herz an dem Thema. Es ist mir ein großes Bedürfnis, mitzuteilen, dass es ganz viele Möglichkeiten und Wege gibt, ohne chemische Bomben mit unmenschlichen Nebenwirkungen, diese Mangelkrankheit - ebenso wie viele andere stoffwechselbedingten Krankheiten - zu bewältigen. Die eigene Lebensqualität lässt sich durch viele einfach Schritte so enorm steigern, dass man es kaum für möglich hält!
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